Implantation für jeden Fall

Ein Implantat ist die idealste Methode, um fehlende Zähne zu ersetzen; durch diese müssen Nachbarzähne nicht überkront werden, sondern der zu ersetzende Zahn wird ausschließlich auf dem Implantat befestigt und diese werden im Kieferknochen (schraubenähnlich) verankert. Falls der Knochen nicht geeignet ist, wird für die Implantation Knochen aufgebaut.

Zu wenig Knochen – Implantate?

 

Es wichtig, dass der Knochen an der jeweiligen Stelle eine ausreichende Dichte, Höhe und Breite vorweist, um die Implantation durchzuführen. Einige Patienten haben aufgrund fehlender und nicht ersetzter Zähne oder Zahnfleischentzündungen zu wenig Knochen für eine Implantation. Daher wird bei uns der gezogene Zahn sofort mit einem Implantat ersetzt. Wenn die Extraktion länger zurückliegt stärken wir den Knochen mit Knochenersatzmaterialien. Für den Oberkiefer wird die sog. “Sinus-Lift” oder Block-Graft Methoder angewandt und für den Unterkiefer werden vertikale oder horizontale Knochenaufbaumethoden durchgeführt.

Implantation bei systemischen Erkrankungen

 

Patienten bei denen eine systemische Erkrankung (Herzerkrankung, Diabetes, Blutdruck usw.), vorliegt, wird empfohlen diese Erkrankungen auf einem gesunden Level zu halten. Dazu werden unsererseits die entzündeten Zähne sowie das Zahnfleisch behandelt. Diesen Patienten kann ohne bedenken nach Vorliegen einer gesunden Implantationsfläche das Implantat eingesetzt werden.

SSS

Was passiert in der Erstuntersuchung?
In der Erstuntersuchung wir festgestellt welche orale Ist-Situation vorliegt und ob eine Implantation nötig ist. Es werden Panorama – Röntgenaufnahmen sowie dreidimensionale Aufnahmen (besonders geeignet bei der Bewertung der Knochen) gefertigt und dem Patienten computerunterstützt vorgelegt. Der Patient entscheidet mit der Unterstützung des Arztes welche Behandlung notwendig ist.

Wie wird implantiert und wie lange dauert es?
Die Implantation ist heutzutage für geübte Zahnärzte eine Routinebehandlung und wird ohne Schmerzen durchgeführt. Vor dem Eingriff wird mit Lokalanästhesie betäubt, die Implantationsfläche gebohrt und das Implantat eingesetzt. Nach der Insertion werden sog. Abheilkappen in das Implantat eingedreht und die Einheilphase von ca. 4 Monaten beginnt. Bei einem Knochenverlust muss jedoch eine Sitzung vorgehen und erst nach ca. 4 Monaten kann implantiert werden. Nach der Einheilphase des Implantats werden die festsitzenden Kronen / Prothesen gefertigt.

Was muss nach der Implantation beachtet werden?
Die Implantationsfläche muss gekühlt werden um Blutergüsse und Schwellungen zu verhindern. Die Medikamente die der Arzt verschrieben hat müssen eingenommen werden. Vorgesehene Laseranwendungen unterstützen eine bessere Wundheilung. In dieser Zeit muss der Patient sich besonders um die Mundhygiene kümmern. Eine schlechte Mundhygiene ist Hauptgrunnd für eine schlechte Heilung. Nicht zu vergessen ist der regelmaessige Besuch beim Zahnarzt.
Kann in einer Behandlungssitzung der Zahn gezogen und im Anschluss implantiert werden?
Die Extraktion eines Zahn mit der Implantation im Anschluss nennt man “Immediate Loading”. Wenn die Situation es zulaesst ist es die bevorzugte Methode. Ein Risiko ist die Extraktionsflaeche, die aber nach dem Ziehen sofort mit dem einem Er:YAG Laser desinfiziert wird.